Tag Archives: 18th century

Workshop ‘Korrespondenzen und Nachlassmaterialien um 1800’, 22/23.5.17, Rostock

Universitätsbibliothek Rostock
22.05.2017-23.05.2017, Rostock, Universität Rostock,
Universitätshauptgebäude, Konzilzimmer

Im Rahmen des DFG-Projekts “Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses von Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815) – Quellen zur jüdischen Geschichte und zu orientalistischen Gelehrtennetzwerken im Zeitalter der Aufklärung” veranstaltet die Universitätsbibliothek Rostock am 22./23. Mai einen Workshop zum Thema “Korrespondenzen und Nachlassmaterialien um 1800”. Während am ersten Tag des Workshops die Erschließung, digitale Edition und Präsentation von Quellenmaterialien im Fokus stehen, werden am zweiten Tag Möglichkeiten der wissenschaftlichen Auswertung, vor allem im thematischen Umfeld des Tychsen-Nachlasses (Arabistik,Judaistik, Orientalistik…), vorgestellt und diskutiert.

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Montag, 22. Mai 2017

11.00 Uhr Begrüßung
Robert Zepf, Rostock

11.30 Uhr Nachlässe im Verbund erschließen. Kalliope: Sachstand und Perspektiven
Gerhard Müller, Berlin

12.00 Uhr Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses von Oluf Gerhard Tychsen
Anne Glock, Karsten Labahn, Heike Tröger, Rostock

14.00 Uhr Digitale Edition der Briefe und Rezensionen Albrecht von Hallers (1708-1777): Ein Erfahrungsbericht zum Auf- und Ausbau einer Editions- und Forschungsplattform
Christian Forney, Bern

14.30 Uhr Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte: Eine Online-Quellenedition, die gelesen werden will
Daniel Burckhardt, Hamburg

15.30 Uhr Digitale Briefeditionen an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Stefan Dumont, Berlin

16.00 Uhr Erfassen – Veröffentlichen – Forschen. Perspektiven zur Erschließung von musealen Objekten im bibliothekarischen Kontext
Frank Dührkohp, Göttingen

16.30 Uhr Aktuelle Entwicklungen und mögliche Perspektiven in der Bestandserschließung orientalischer Handschriften am Beispiel der Sammlung von Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817)
Christoph Rauch, Berlin

Abendvortrag
19.00 Uhr Die Bedeutung jüdischer Tradition und Kultur für den Islam
Hartmut Bobzin, Erlangen

Dienstag, 23. Mai 2017

09.30 Uhr Von der Theologie zur Philologie? Oluf Gerhard Tychsen und die Orientalistik der Aufklärung
Sabine Mangold-Will, Köln

10.15 Uhr Arabische und türkische Briefnetzwerke in der frühen Orientalistik
Boris Liebrenz, New York / Berlin

11.30 Uhr Tychsens Beitrag zur Entzifferung der Keilschrift: ein Werkstattbericht
Anja Piller, Osnabrück / München

14.00 Uhr Kabbalistic amulets of Rabbi Jonathan Eibeschuetz and their interpretation in the works of Sigmund Joseph Baumgarten
Pawel Maciejko, Baltimore

14.45 Uhr Tychsen, the Scandinavian Christian Yiddishists, and Yiddish Bibliophilie
Brad Sabin Hill, Washington

16.00 Uhr Freundschaft und Feindschaft in Bützow – O. G. Tychsen und seine Korrespondenzen mit Markus Moses und J. G. C. Adler
Michael Busch, Malgorzata Maksymiak, Rostock

16.45 Uhr Die Edition der Korrespondenzen Oluf Gerhard Tychsens – ein Projekt und seine Legitimation
Hillard von Thiessen, Rostock

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Karsten Labahn

Universitätsbibliothek Rostock
Albert-Einstein Str. 6, 18059 Rostock

Homepage
http://www.ub.uni-rostock.de/ub/xDLib/projects-vd18_xde.shtml

URL of original publication
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=34105

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Reblogged: The Correspondence of the Verri Brothers (1766-1797) and Newly Edited Online Resources on the Italian Enlightenment

By Pierre Musitelli (École normale supérieure, Paris)   The correspondence between Pietro Verri (1728-1797) and Alessandro (1741-1816) Verri, two brothers from the enlightened Milanese aristoc…

Source: The Correspondence of the Verri Brothers (1766-1797) and Newly Edited Online Resources on the Italian Enlightenment

Workshop: Enlightenment Correspondences, 26/27.06.2015, Oxford

Title: Enlightenment Correspondences
Dates: 26-27 June 2015
Venue: The Ertegun House, 37A St Giles’, Oxford, UK
Deadline for registration: 12 June 2015
Organizers: TORCH network Enlightenment Correspondences, Prof. Andrew Kahn, Kelsey Rubin-Detlev

Description:
Letter-writing was a major mode of knowledge exchange, literary creation and personal expression in the Age of Enlightenment. This two-day interdisciplinary workshop brings together leading specialists in the area, who will explore major themes and correspondence practices including the pragmatics and practices of epistolarity; the cultural, institutional, and philosophical practices and discourses of the Republic of Letters; affective relations in eighteenth-century correspondences; academic debates; political and intellectual networks; and digital editing.

Registration:
If you would like to attend the workshop, please register by FRIDAY 12 JUNE 2015 by emailing enlightenmentcorr@gmail.com. (Please inform us of any special dietary requirements.)

Further details of the event may be viewed here and a workshop programme here.

Originally posted on
http://www.ertegun.ox.ac.uk/news-events/enlightenment-correspondences

Conference: Korrespondenzen – Formen der Kooperation und Kollaboration in Briefwechseln der Spätaufklärung

Conference title: Korrespondenzen: Formen der Kooperation und Kollaboration in Briefwechseln der Spätaufklärung
Place and time: Berlin, 23. Juni 2015, 15.00 – 18.30 Uhr,
Organizers: Eine Veranstaltung des Instituts für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz.

Description:
Das Arbeitsgespräch widmet sich ausgehend von ausgewählten Briefwechseln aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der methodischen Frage, inwiefern sich relevante Aspekte der vielfältigen Formen der literarischen Kooperation und Kollaboration in der Spätaufklärung mit Gewinn aus der Perspektive einer primär kulturanthropologisch und sozialwissenschaftlich orientierten Netzwerkforschung rekonstruieren lassen.

15:00 Uhr
Einführung
Carlos Spoerhase (HU Berlin)

15:15 Uhr
Der vernetzte Bund. Korrespondenzpolitik im Göttinger Hain.
Erika Thomalla (HU Berlin)
Respondent: Carlos Spoerhase (HU Berlin)

16:15 Uhr
Briefe, Brücken, Broker. Heinrich Christian Boies Zeitschrift “Deutsches Museum” als Knotenpunkt zwischen Publikum und Korrespondenz.
Hannes Fischer (HU Berlin)
Respondent: Dirk Werle (HU Berlin)

17:30 Uhr
Kollaboratives Schreiben im 18. Jahrhundert. Praktiken der Verbesserung und Kritik bei Gottfried August Bürger.
Nacim Ghanbari (Siegen)
Respondent: Harun Maye (Weimar)

Veranstaltungsort:
Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Unter den Linden
Eingang Dorotheenstraße 27
10117 Berlin
Treffpunkt: 15:00 Uhr im Eingangsbereich (Rotunde)

Contact: Carlos Spoerhase <carlos.spoerhase@hu-berlin.de>


CFP originally circulated via H-Germanistik.

CFP: Verleger und ihre Briefe in der deutschsprachigen Aufklärung, Wittenberg/Germany, X/2015

Conference title: Verleger und ihre Briefe in der deutschsprachigen Aufklärung. Das Kommunikationsfeld Autor – Verleger – Herausgeber
Place and time: Wittenberg, 1.10. – 3.10.2015
Organizers: 
Prof. Dr. Thomas Bremer, Universität Halle-Wittenberg
(thomas.bremer@romanistik.uni-halle.de)

Prof. Dr. Christine Haug, Universität München
(christine.haug@germanistik.uni-muenchen.de)

Prof. Dr. Helga Meise, Universität Reims
(helga-maria.meise@univ-reims.fr)

Deadline for submitting abstracts to the organizers: 15.5.2015

Description:

Erst seit wenigen Jahren haben die Literatur- und die Kulturwissenschaft erkannt, ein welch großes Potential für die Rekonstruktion der Mechanismen der Ideenzirkulation, aber auch des ökonomischen Hintergrunds in der Buchproduktion der Aufklärung von den sogenannten ‘Verlegerbriefen’ gebildet wird. Angestoßen von den Forschungen Robert Darntons zur ökonomischen Seite der europäischen Encyclopédie-Rezeption durch die Auswertung des Archivs der Société Typographique de Neuchâtel, wurden in den letzten Jahren zunehmend Verlagsarchive erschlossen (z.B. Gebauer in Halle), Archive in öffentlichen Besitz übereignet (z.B. Vandenhoeck) und Briefwechsel zwischen Autoren und ihren Verlagen ediert und analysiert.

Die geplante Tagung im Rahmen des CIERA-Projektes « La civilité épistolaire en Allemagne au XVIIIe siècle: stratégies, conflits, réseaux, matérialité (1740-1815) / Briefkultur im Deutschland des 18. Jahrhunderts: Strategien, Konflikte, Materialität (1740-1815)» legt ihren Schwerpunkt ebenso auf die briefliche Kommunikation zwischen Autoren und Verlegern als auch auf die zwischen Verlegern untereinander (z.B. mit Blick auf gemeinsame Projekte oder editorische Absprachen) und zwischen Autoren und Autoren im Hinblick auf ihre Verlagserfahrungen.

Gedruckte wie ungedruckte Briefwechsel stellen hier eine wichtige buchgeschichtliche Quelle dar, sie beleuchten den Entstehungshintergrund wichtiger Werke ebenso wie die Entdeckung ganzer Netzwerke aufklärerischer Autorenbeziehungen (etwa im Falle Nicolais). Ein Drittel (wenn nicht gar mehr) der Arbeitszeit eines Verlegers im 18. Jahrhundert wird von der Erstellung seiner Korrespondenz beansprucht, wobei deren unternehmensinterne Details (die Anlage der Kopierbücher, die Ordnungs- und Ablagesysteme, der Zusammenhang zwischen Korrespondenzen, Reisetätigkeit und Geschäftserfolg) bis heute weitgehend ununtersucht geblieben sind.

Aus dieser Situation ergibt sich die Fragestellung der Tagung. In ihrem Mittelpunkt sollen Verlegerbriefe stehen, sowohl im Sinne von Geschäftsbriefen als auch als Texte zur ‘Beziehungspflege’ mit Autoren sowie als Bestandteil einer öffentlichen Kommunikation. Eine zeitliche Grenze soll zwischen etwa 1750 und etwa 1790 gezogen werden; zur deutschsprachigen Aufklärung sollen die Habsburger-Gebiete sowie der Ostsee-Raum ausdrücklich mit einbezogen sein. Als denkbare zu berücksichtigende Verleger seien stellvertretend Nicolai, Göschen, Dieterich, Merck, Gebauer, Trattner, Unger, Vandenhoeck, Boie, Campe, Reich genannt; als exemplarisch in Verlegerbriefwechsel verwickelte Autoren u.a. Gleim, Forster, Wieland, Jacobi, Sulzer, Gellert und viele andere, v.a. auch weniger bekannte Autor/innen der Zeit. Erwünscht sind auch Studien, die eine vergleichende europäische Dimension eröffnen, etwa zu Berger-Levrault in Straßburg oder Carl Friedrich Cramer in Paris.

Die Tagung wird vom 1. bis 3. Oktober 2015 in Wittenberg stattfinden. Die Aufenthaltskosten für die Autor/innen angenommener Vortragsvorschläge werden übernommen; über die Übernahme der Reisekosten wird noch verhandelt.


CFP originally circulated via H-Germanistik.

 

Featured edition (II): Letters of William Godwin – Pamela Clemit – OUP

IMG_5811The Letters of William Godwin, Volume II: 1798–1805, expertly edited by Pamela Clemit (Durham), was published on 13 November 2014 by Oxford University Press.

According to the publisher’s description, ‘The first volume of William Godwin’s letters reflected the origins and impact of his great philosophical work, An Enquiry concerning Political Justice, and showed him at the height of his influence and reputation. This second volume […] reveals a less familiar person in different surroundings: a man still well-connected, attracting new friends and disciples, but increasingly embattled as a public intellectual, as a political radical, and as a professional author. The volume includes scores of texts newly transcribed from the original manuscripts and given scholarly annotation for the first time. […] The letters show [Godwin] responding to changes in public mood, seeking compromise in his philosophical commitments, and remaking himself as the author of novels, plays, biographies, and children’s books. […] They follow his quest, in the wake of the death of his first wife Mary Wollstonecraft, to find a new life-companion and mother for his two young children. […] They record irreplaceable losses, both public and private, and trace new beginnings in his intellectual and literary development, in his commercial ventures, and in his social and domestic life.’

IMG_5858 - Version 2

Some of these aspects of Godwin’s letters were explored more fully at a colloquium which accompanied the volume’s official launch on 18 November 2014 at Wolfson College, Oxford. The colloquium was chaired by Nicholas Halmi (Oxford) and included contributions from Mark Philp (Warwick), Jenny McAuley (Oxford), Jon Mee (York), and Pamela Clemit. Their papers discussed the shape of the volume as a whole, likening it to a Victorian multi-plot novel, and noting the continuing relevance of Godwin’s letters for modern readers (Clemit); Godwin’s courtship letters to Harriet Lee and Maria Reveley (Philp); the letters descriptive of places and persons which Godwin wrote home during his six-week visit to Ireland in 1800 (McAuley); and Godwin’s exchanges with some of his former political friends who turned against him at the end of the 1790s, notably Samuel Parr (Mee). The colloquium was attended by about 40 people and much enjoyed by all. A podcast of the papers given at the colloquium will be posted on Pamela Clemit’s blog early in 2015.

For more information about the edition as a whole, see Pamela Clemit’s blog and my earlier post.

Report on the Enlightenment Correspondences network meeting of 6/11/14 (guest post by Kelsey Rubin-Detlev)

Nicholas Cronk’s talk, ‘Making an Anthology of Voltaire’s Letters: The Problems and the Pleasures’, focused on the lessons learned from his recent completion of an anthology of Voltaire’s letters for the French paperback collection, Folio. The collection reaches a broad audience, with a print run of over 10,000 copies costing around 10 Euros each. The publisher dictated certain conditions, like non-abridgement of the letters; the inclusion of letters by Voltaire only, without any addressed to him; and the inclusion of pictures of a few manuscripts. In reducing Voltaire’s corpus of some 16,000 letters to the 200 in the anthology, Prof. Cronk sought first and foremost to present the full range of letter styles and functions. The five primary lessons of the anthologising process were: (1) combination of chance and deliberation in the formation of the epistolary corpus; (2) the importance of the letter’s material form (from watermarks to subjection to censorship in the post); (3) the increasing prevalence of multiple addressees across Voltaire’s career (especially the inclusion of letters within others for forwarding by the first addressee); (4) the extreme variety of Voltaire’s reinventions of the self; (5) the ludic quality of the letter-writing process, even when no publication could be envisioned.

The discussion raised more questions about the anthologising process. Unlike some previous editors, Prof. Cronk included letters that Voltaire had re-written for eventual publication (especially those recounting his stay at the court of Frederick II). Not just the re-written texts, but all Voltaire’s letters play with the apparent opposition between spontaneity and literary set-pieces, authenticity and mastery of epistolary form. The apparatus for the Folio edition balances the publisher’s desire for minimal annotation with the scholar’s expertise: quotes are translated and identified in footnotes, while a single endnote for each letter glosses the letter’s general import and the essential references. The need for readers to grasp tone and meaning sometimes dictated the choice of letters: more self-explanatory letters were occasionally preferred over more subtle missives requiring greater background knowledge. In seeking ways to convey Voltaire’s games with self-image to young student readers, Prof. Cronk noticed the prevalence of Voltaire’s own (painted and sculpted) portraits as a theme in the letters: he accordingly selected a few of these letters for inclusion in the anthology.

Below are an opening and a closing from the Voltaire letters discussed at the meeting:

‘Sir,
I have received your new book against mankind. I thank you for it. You will please those to whom you reveal the truth, and you will not improve them. You paint in most faithful colours the horrors of human society, from which ignorance and weakness expect so much pleasure. So much intelligence has never been used to seek to make us stupid.
One is tempted to walk on all fours after reading your book.’
(to Jean-Jacques Rousseau, 30 August 1755)

[‘Select Letters of Voltaire, transl. and ed. by Theodore Besterman, London, Thomas Nelson and Sons, 1963, pp. 148-49]

‘Consolez vous aussi le plus tôt que vous pourrez, car rien n’est plus triste que d’avoir du chagrin; et pour vous consoler croyez que vous n’êtes ni le seul ni le premier qui ait été attrapé par le petit Suisse, car malheureusement le malheur d’autrui console.’
(to Jean Baptiste, marquis d’Albertas, c. 5 November 1761)

[Voltaire, ‘Correspondence and Related Documents’, ed. by Theodore Besterman, Oeuvres complètes de Voltaire, vols. 85-135, Oxford, Voltaire Foundation, 1968-77, D10137]


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